Akupunktur - Visite


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Was ist Akupunktur

Akupunktur - eine alternative (Zusatz)Therapie


Die Akupunktur existiert seit ca. 5000 Jahren und entstand in China.
Im Westen war diese Therapieform lange praktisch unbekannt. In Österreich war es vor allem Prof. Johannes Bischko, ein Wiener Chirurg, der diese uralte chinesische Heilmethode innerhalb der Schulmedizin etablierte. Bekannt wurde er, als 1972 eine Mandeloperation in der Wiener Poliklinik unter Akupunkturanalgesie ohne Narkose im Fernsehen übertragen wurde.

Das Gedankengut der Akupunktur ermöglicht die ganzheitliche Behandlung des Patienten, die nicht nur den Befund, sondern auch das Befinden miteinbezieht. Es geht davon aus, dass Qi (= vereinfacht übersetzt Vitalenergie) im Körper fließt. Nämlich nicht nur im Inneren des Körpers, sondern auch an der Körperoberfäche, in den sogenannten Meridianen. Diese haben einen genau definierten Verlauf und stellen eine Verbindung nach außen und nach innen dar ( entsprechend Blutgefäßen, Lymphgefäßen, peripheres und vegetatives Nervensystem, Muskelketten ).



Im Rahmen einer Akupunktursitzung werden therapeutische Reize auf spezifische Punkte der Körperoberfläche ausgeübt, und damit nervös-reflektorische sowie humoral-endokrine Mechanismen im Gang gesetzt, so dass es aufgrund unterschiedlicher Regulationsvorgänge zu lokalen und allgemeinen Wirkungen kommt (Schmerzlinderung, Durchblutungssteigerung, muskuläre Entspannung, vegetative Wirkungen mit psychosomatisch ganzheitlichem Effekt). Der “Qi-Fluss” kann so von “außen” beeinflusst werden.


Die Akupunktur kann nur im "gestörten System" und nicht in "zerstörten Systemen" wirken - sie ist eine Regulationstherapie ( schulmedizinische Abklärung unbedingt Voraussetzung ! ).




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